FLÜGGE-Programm – Geförderte Beratung

Das Bayerische Förderprogramm zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz (FLÜGGE) des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst verfolgt das Ziel, Unternehmensgründungen aus Hochschulen in Bayern zu unterstützen. Die Gesamtkonzeption des FLÜGGE-Programms ist auf die Frühphase einer Unternehmensgründung zugeschnitten, die Gründung sollte in der Regel spätestens während der Teilnahme am FLÜGGE-Programm erfolgen.
 
In der Erwartung, dass zusätzliche Arbeitsplätze in Bayern vor allem durch neue Unternehmen mit hochinnovativen Produkten und Dienstleistungen geschaffen werden, unterstützt die Bayerische Staatsregierung durch unterschiedliche und aufeinander bezogene Programme die Gründung neuer Unternehmen. Seit Bestehen des FLÜGGE-Programms wurden in diesem Rahmen mehr als 130 Projekte gefördert, die mehr als 1.300 Arbeitsplätze geschaffen haben.

Unser Berater für Gründungen aus den bayerischen Hochschulen
 
Unser Berater Thomas Jäger ist bereits seit über zehn Jahren Juror beim evobis Businessplanwettbewerb (ehem. Münchner Businessplan Wettbewerb) und ist vertraut mit hochschulnahen Gründungen. Schwerpunkt des Businessplanwettbewerbs sind technologieorientierte Gründungen (aus den Bereichen Maschinenbau, Cleantech, Elektronik) sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Das EXIST-Stipendium ermöglicht jungen Gründerteams den Aufbau eines professionellen Businessplans. Der Businessplan stellt bei den Teams in der Regel die Basis für eine notwendige Finanzierung dar. Von uns betreute Gründerteams werden daher auch intensiv auf Investoren-/Bankengespräche vorbereitet.

Die wichtigsten Fragen zum FLÜGGE-Programm

Wer wird gefördert?

Das FLÜGGE-Programm richtet sich an

  • Junge Hochschulabsolventen sowie Hochschulmitarbeiter an bayerischen staatlichen Hochschulen, die eine innovative Geschäftsidee aus dem Produktions- und Dienstleistungsbereich mit deutlich erkennbarem Marktvolumen in einem eigenen Unternehmen umsetzen wollen
  • Gründerteams (bis maximal drei Personen) oder Einzelgründer.

Bewerbungsvoraussetzungen

Bewerbungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (bei Förderbeginn), dessen Beendigung bei Antragstellung nicht länger als sechs Monate zurückliegen sollte. Oder aber es wird eine ausreichende Bindung zur Hochschule nachgewiesen (z.B. einschlägige Assistententätigkeit, EXIST-Gründerstipendium o.ä.).
 
Voraussetzung für die Förderung von Gründungsteams ist, dass die Geförderten über unterschiedliche Fachkompetenzen verfügen, die sich gegenseitig ergänzen, oder aber im Unternehmen unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Bei Gründungen im Team müssen die Bewerber außerdem über maßgeblichen Einfluss im Unternehmen verfügen und dürfen im Verhältnis zu Mitgründern nicht von nachgeordneter Bedeutung sein. 

Wie wird gefördert?

  • Sicherung des Lebensunterhalts: Das Programm stellt den Geförderten für die Dauer von bis zu zwei Jahren eine Beschäftigung im Umfang einer halben Stelle an einer Universität bzw. Fachhochschule zur Verfügung. Die Förderung erfolgt dabei in Höhe der Vergütung eines im öffentlichen Dienst Bediensteten mit einem Abschluss an einer Universität bzw. Fachhochschule (Teilzeitbeschäftigung mit 50 Prozent, nach TV-L bis Vergütungsgruppe E 13, je nach Qualifikation)
  • Bei Bedarf Nutzung von Ressourcen der Hochschule (z.B. Räume, Labors) 
  • Bis zu einem Jahr kann in der Planungsphase die Nutzung unentgeltlich erfolgen; danach muss der Gründer ein angemessenes Entgelt entrichten
  • Ergänzend werden Sachmittel und Mittel für betriebswirtschaftliches Coaching zur Verfügung gestellt
  • Die Vernetzung der FLÜGGE-Geförderten in einem jährlichen Austauschtreffen ist ebenfalls Bestandteil der Förderung

Weitere Informationen zur Antragstellung und die notwendigen Dokumente finden Sie hier auf der FLÜGGE-Seite...

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