Social Media im Ausbildungsmarketing

Für die heutige Jugend sind soziale Medien so wichtig wie die sprichwörtliche Luft zum Atmen. Ständig erstellen sie selbst Inhalte, teilen, kommentieren oder verändern sie. Sie finden Kontakte und schreiben Nachrichten, veröffentlichen Fotos, Videos, Blog-Artikel. Social Media sind bei ihnen die wichtigste Anlaufstelle für Information und Kommunikation. Lernen Sie, die Jugend da abzuholen, wo sie sich tummelt und gewinnen Sie neue Azubis für ihren Betrieb.


Wo sind potenzielle Auszubildende anzutreffen?

Zu den größten sozialen Medien gehören:

  • Facebook (Soziales Netzwerk; 1 Mrd. aktive Nutzer)
  • YouTube (Video-Plattform; 1 Mrd. Zugriffe pro Tag
  • Twitter (Kurznachrichtendienst; 316 Mio. Nutzer im Monat)
  • Instagram (Fotosharing-Plattform; 400 Mio. Nutzer im Monat)

Dabei steigen immer wieder neue Spieler ins Geschäft ein: Whatsapp und Instagram beispielsweise sind innerhalb kürzester Zeit enorm gewachsen und heute nicht mehr wegzudenken aus den Köpfen der 15- bis 20-Jährigen. Daher ist es wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben über neue Entwicklungen. Erfahrens Sie mehr über die Social-Media-Beratung von Mittelstand-Beratung in München.

 

In diesen sozialen Medien verbringen Nutzer einen großen Teil ihrer Zeit. Von den 18- bis 29-Jährigen nutzen 90% soziale Netzwerke, von den 30- bis 49-Jährigen sind es 78%. Die Gruppe der über 50-Jährigen sorgte in den letzten Jahren für die größten Zuwächse bei den Anmeldungen in sozialen Netzwerken (Quelle hier).

 

Über 75% der unter 30-Jährigen nutzen ein Mal pro Woche Plattformen wie Youtube, um online Videos zu sehen (Quelle hier).

 

Und: Die Hälfte der Mitglieder sozialer Netzwerke ist hört auf Empfehlungen Ihrer Kontakte im Netzwerk – bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 62% (Quelle hier).

 

Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie viel Raum Social Media im Leben junger Menschen einnehmen. Gleichzeitig verlieren herkömmliche Kommunikationsmedien an Bedeutung: kein Jugendlicher liest mehr die Stellenanzeigen in der Zeitung oder lässt sich von klassischer Produktwerbung beeindrucken.

Präsenz zeigen in den Sozialen Netzwerken für den Ausbildungsmarkt

Für das Si-Gipfeltreffen, ein Branchentreffen der SHK-Branche, hat Social Media-Expertin Amelie Bauer einige Social-Media-Auftritte untersucht. Die wichtigsten Ergebnisse und Praxis-Tipps haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Wenn Sie Jugendliche erreichen möchten, kommen Sie um Facebook nicht herum
  • Bei zusätzlichen Kanälen (Twitter, Instagram, Xing) kommt es auf Strategie und Zielgruppe an – Aufwand und Ergebnis müssen in einem vernünftigen Verhältnis stehen
  • Basics des Facebook-Accounts: Achten Sie auf vollständige Informationen, ein einwandfreies Impressum, bauen Sie einen Reiter „Karriere“ in das Profil ein
  • Liefern Sie Content mit Informations- oder Unterhaltungswert
  • Verlinken Sie auf eigene Inhalte (z.B. Unternehmensblog)
  • Gehen Sie zeitnah auf Kommentare ein
  • Besonders bei Ausbildungsvideos gilt: Jugendliche merken sofort, wenn etwas nicht authentisch ist – verzichten Sie auf gekünstelte Dialoge, lassen Sie lieber Ihre Azubis sprechen und zeigen den Alltag im Unternehmen
  • Transparent, ehrlich, lustig und vor allem authentisch sein ist Trumpf
  • Best Practice: Humorvolle visuelle Posts, für den Nutzer informative Darstellungen aktueller Branchenthemen und schnelle, transparente Reaktion auf Kommentare

Mittelstand-Beratung Präsentation Qualifizierte Mitarbeiter aus dem Netz

Laden Sie hier den Powerpoint-Vortrag vom Si-Gipfeltreffen 2015 zum Thema „Qualifizierte Mitarbeiter aus dem Netz“ herunter.

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